Hängematten winterfest machen

Hängematten winterfest machenAls ich heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit das Haus verlassen habe, ist mir erstmal aufgefallen, wie kalt es schon geworden ist. Auch wenn es tagsüber noch richtig heiß ist, kühlt es nachts schon ordentlich ab. Und das kann nur eins heißen: Es wird langsam Winter. Oder wie es in meiner Lieblingsserie so schön heißt „Winter is coming!“

Nun müssen wir deshalb keine Panik bekommen, doch die Frage stellt sich: Wie kann ich meine Hängematten winterfest machen?

Eines schon mal vorneweg. Wer seine Hängematte in den Innenräumen aufgehängt hat, muss natürlich nichts unternehmen.

Auch wer einfach eine Hängematte draußen zum Beispiel zwischen zwei Bäumen aufgehängt hat, muss diese nur abnehmen und irgendwo verstauen. Das kann der Dachboden, der Keller oder die Abstellkammer sein. Hängematte aus Baumwolle oder Netz lassen sich glücklicherweise sehr platzsparend zusammenrollen, sodass man dafür nicht extra anbauen muss.

Wer allerdings eine Hängematte mit Gestell im Garten stehen hat, muss sich etwas überlegen. Diese Gestelle sind nämlich in aller Regel aus Holz und sollten deshalb nicht ungeschützt im Freien überwintern. Grundregel für die Pflege ist hierbei, dass man das Holz regelmäßig imprägniert. Doch für einen dauerhaften Schutz vor Wind und Wetter reicht das noch nicht aus. Durch die Kälte und Nässe bilden sich über den Winter nämlich Risse im Lack und so sind zum Beispiel Schimmelbildung oder Schädlingsbefall möglich.

Wir empfehlen deshalb die Gestelle im besten Fall an einem trockenen und nicht zu kalten Ort aufzubewahren. Dies kann zum Beispiel die Garage oder der Keller sein. Wer nicht allzu viel Platz hat, kann sich überlegen, ob er das Hängemattengestell auseinanderbaut. Meist sind es ja nicht so viele Teile und es geht relativ schnell.

Wer das nicht möchte oder einfach keinen geeigneten Überwinterungsplatz hat, der kann sich mit einer Schutzhülle bzw. Abdeckhaube helfen.  In dieser ist das Gestell gut geschützt und hält so deutlich länger. Auch erspart man sich damit das Streichen in jedem Frühjahr.

Gerade bei großen Gestellen gibt es oft jedoch keine passende Schutzhülle. Hier kann man aber ein wenig behelfen. Für wenig Geld kann man sich nämlich selbst etwas basteln. Mit einer großen Gewebeplane und einigen Spanngurten kann man das Gestell nämlich ganz einfach einpacken.

Hierfür eignen sich zum Beispiel diese Artikel:

Hoffentlich helfen diese Tipps dir! Über eine Rückmeldung freuen wir uns. Wie überwintert ihr eure Hängematten mit oder ohne Gestell?

Netzhängematte, Stabhängematte oder Tuchhängematte – Wo ist der Unterschied?

Bei der schier unfassbaren Anzahl an unterschiedlichen Hängematten-Typen kann man schnell den Überblick verlieren. Auch gibt es verschiedene Bezeichnungen der Hersteller für die selbe Hängematten-Art. Um ein wenig Licht in das Dunkle zu bringen, möchten wir Ihnen die gängigsten Bezeichnungen und Modelle vorstellen.

Was ist eine Netzhängematte?

Die Bezeichnung zielt dabei auf die Liegefläche. Wenn diese aus einem Netz besteht, kann man die Hängematte als Netzhängematte bezeichnen. Bei den meisten Modellen besteht dieser Stoff aus Baumwolle oder einem synthetischen Material. Der große Vorteil des Netz-Stoffes ist, dass sich keine Hitze staut. Gerade im Sommer kann das Liegen einer Hängematte sehr unangenehm werden, wenn es darin zu heiß wird. Bei einem dicken Stoff, auf dem man liegt, ist dies auch kein Wunder. Bei Netzhängematten kann die Luft besser zirkulieren und kühlt einen. So schwitzt man auch nicht so schnell. Das überzeugt Sie? Hier können Sie die unterschiedlichsten Netzhängematten kaufen:

Was ist eine Tuchhängematte?

Eine Tuchhängematte ist die andere Möglichkeit des Stoffes einer Liegefläche. Wenn von einem durchgängigen Stoff vorhanden ist, spricht man von einer Tuchhängematte. Das Material ist hierbei meist Baumwolle, kann aber auch synthetisch sein. Tuchhängematten sind der Klassiker unter den Hängematten. Eine solche Hängematte wirkt schon beim Ansehen gemütlich und wer sich ein solches Modell in den Garten hängt, spürt direkt die Entspannung und das Urlaubsgefühl. Wer sich dieses Gefühl dauerhaft nach Hause holen möchte, kann sich einmal hier umschauen:

Was ist eine Stabhängematte?

Eine Stabhängematte zeichnet sich durch den Spreizstab an beiden Enden der Matte aus. Dieser Stab sorgt dafür, dass die Liegefläche auseinander gedrückt und „offen gehalten“ wird. So kann man einfacher einsteigen und die Seitenränder biegen sich beim Hineinlegen nicht nach oben. Dadurch bleibt die Liegefläche gerader. Manche Menschen mögen dies lieber, da man dadurch nicht so eingeschlossen in der Hängematte ist. Der Nachteil allerdings ist, dass Stabhängematten etwas teurer sind und mehr Platz benötigen. Gerade wer wenig Stauraum hat, sollte also den Platzbedarf dieses Modells bedenken.

Hier noch ein weiteres Bild einer Stabhängematte. Dieses mal mit einer Auflagefläche aus Tuch.

Wenn du dir eine Stabhängematte kaufen möchtest, können Sie sich einmal diese Modelle anschauen. Sicher ist da etwas Passendes dabei:

Fazit

Sie haben nun sicher bemerkt, dass sich die Bezeichnungen auf unterschiedliche Teile der Hängematte beziehen. Aus diesem Grund kann eine Netzhängematte gleichzeitig auch eine Stabhängematte sein. Wenn nämlich die Liegefläche aus einem Netz besteht und die Matte gleichzeitig einen Spreizstab hat. Das macht die Bezeichnung zwar etwas schwer, doch am Ende zählt nur, dass Sie die Hängematte kaufen, die Ihnen gefällt. Wie man die Hängematte am Ende nennt, ist doch egal. Außerdem gibt es noch Gestellhängematten, welche nicht an Bäumen oder ähnlichem aufgehängt werden, sondern direkt an einem Hängemattengestell befestigt werden. Das sind die gängigsten Hängematten-Arten. Sollte Ihnen noch eine Bezeichnung untergekommen sein, schreiben Sie sie doch einfach in die Kommentare. Sicher finden wir auch hierfür eine Erklärung.