Eine Stabhängematte kaufen

Was eine Stabhängematte ausmacht, ist der Spreizstab, der die Matte spannt. So sieht die Hängematte nicht nur schön aus, sondern ist auch immer Einsatz bereit. Wir möchten auf dieser Seite die Vorteile einer Stabhängematte vorstellen, Ihnen berichten, worauf Sie beim Kauf achten sollten und am Ende noch eine eigene Empfehlung aussprechen.

Spreizstab Stabhängematte
Hier ist der Spreizstab der Hängematte gut zu erkennen.

Vorteile einer Stabhängematte

  • Durch den Stab ist die Hängematte immer offen und man kann sich direkt darauf legen.
  • Durch die flachere Liegefläche ist eine solche Ausführung gerade bei Sonnenanbetern sehr beliebt, da man sich darin perfekt sonnen kann.
  • Durch die breitere Liegefläche können bei gleicher Größe mehr Personen auf die Hängematte.
  • Eine Stabhängematte muss nicht so hoch aufgehängt werden wie eine normale, da die Spreizung ein weites durchbiegen des Tuches verhindert. Das spart Platz und macht die Matte im Einsatz flexibler.
  • Wer eine etwas härtere Sitz- und Liegefläche mag, kommt bei einer Stabhängematte voll auf seine Kosten. Bei einer Hängematte ohne Spreizstab hängt das Tuch mehr durch und ist dadurch weicher. Stabhängematten dagegen sind etwas härter, ohne dass jedoch der Liegekomfort zu kurz kommt.

Worauf Sie beim Kauf einer Stabhängematte achten sollten

Achten Sie beim Kauf einer solchen Hängematte unbedingt darauf, dass der Spreizstab breit genug ist. Ansonsten kann die Hängematte sehr instabil werden und man kann sogar herausfallen. Ein breiter Stab garantiert, dass sich die Matte nicht einfach beim Hineinsetzen um die eigene Achse dreht.

Außerdem sollten Sie auf ein stabiles Holz achten. Gerade bei sehr günstigen Matten besteht dieses manchmal aus billigem, weichem Holz. Auf die Dicke spielt eine Rolle. Diese sollte natürlich so dick sein, dass das Gewicht der Person(en) getragen wird, aber nicht zu dick, um die Optik zu ruinieren. Achten Sie auf jeden Fall auf das maximale Gewicht, dass die Stabhängematte aushält.

Achten Sie außerdem auf ein schönes und breites Liegetuch. Fallschirmseide ist hier ein sehr beliebtes Material, dass das Gewicht problemlos aushält. Besonders anfällig ist dabei die Verbindungsstelle zwischen Stab und Matte. Hier sollten Sie auf eine gute Verarbeitung achten.

Bei sehr bunten Hängematten ist der Stoff gefärbt. Hier sollten Sie auf umweltfreundliche Farben achten, die sich jedoch auch durch Feuchtigkeit oder Nässe nicht auswaschen. Gerade im Sommer schwitzt man, wenn man in der Matte liegt oder man verschüttet ein Glas. Dies sollten der Stoff und die Farbe natürlich aushalten.

Überlegen Sie vorher, wo Sie die Hängematte aufhängen wollen. Dies entscheidet über die Art der Befestigung. Sollten Sie Bäume oder ähnliches zur Verfügung haben, können Sie sich für die klassische Aufhängeart mit einem Seil entscheiden. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie eine Hängematte mit Gestell kaufen.

Eine schöne Stabhängematte

Unsere Einkauftipps

Wer eine Stabhängematte kaufen möchte, sollte sich zu allererst einmal sein Budget abstecken. Dies ist der erste und entschiedenste Schritt, um eine Auswahl zu treffen. Danach kommen die gewünschte Größe und die Belastbarkeit. Gleichzeitig sollten Sie sich über die gewünschte Befestigung (Mit Seil oder mit Gestell) Gedanken machen.

Als nächstes lohnt sich ein Preisvergleich. So kann man richtig sparen! Vergleichen Sie unbedingt die Preise im Baumarkt und im Möbelhaus mit dem günstigsten Preis im Internet.

Eine Möglichkeit günstig an Hängematten zu kommen, ist außerdem der Schlussverkauf am Ende der Sommersaison. Hier gibt es oft sehr günstige Hängematten, da die Händler ihre Lager- und Verkaufsflächen räumen, um Platz für Winterartikel zu schaffen.

Wer das kann und möchte, kann auch mit etwas Verhandlungsgeschick noch Geld sparen. Gerade bei Ausstellungsstücken oder Modellen der vergangenen Saison lassen die meisten Verkäufer mit sich reden.

Was wir Ihnen empfehlen

Sie haben diese Ausführungen zu Stabhängematten überzeugt und Sie spielen mit dem Gedanken sich eine solche Hängematte zu kaufen? Wir haben Ihnen deshalb ein sehr schönes Modell herausgesucht. Bei diesem handelt es sich um Hängematte aus robustem und strapazierfähigem Material, das trotzdem einen sehr hochen Liegekomfort bietet. Die Matte bietet Platz für bis zu zwei Personen und überzeugt durch eine stabile Aufhängung durch 4-fach Nähte.

Eine-Stabhängematte

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Hängematte mit oder ohne Spreizstock?

Bei Hängematten-Fans scheiden sich die Geister, wenn man fragt: Sollte eine Hängematte einen Spreizstock haben oder nicht? Die einen lieben das Stück Holz, die anderen verzichten nur zu gerne darauf. Wir sind diesem Thema deshalb einmal auf den Grund gegangen und möchten in diesem Artikel die Vor- und Nachteile eines Spreizstabes erörtern, damit Sie sich eine eigene Meinung zu diesem umstrittenen Thema machen können. Vorher muss aber zunächst einmal geklärt werden, was ein Spreizstock überhaupt ist.

Funktion eines Spreizstabes

SpreizstabEin Spreizstab spreizt – wie der Name schon sagt – die beiden Enden einer Hängematte auseinander. Die Bezeichnungen Spreizstab und Spreizstock werden dabei synonym verwendet. Er sorgt damit dafür, dass die Hängematte immer gespannt ist und die Liegefläche breitgedrückt wird. Der Spreizstock ist dabei in aller Regel aus behandeltem Holz und passt optisch zum Rest der Hängematte. Er wird mit Seilen sowohl an der Hängematte als auch am Befestigungsseil festgemacht. Er fungiert somit als Mittelstück zwischen Hängematte und Aufhängung. Bei fast allen Modellen laufen die Seile aus der Hängematte durch Löcher im Spreizstab bis zum Hauptseil.

Vor- und Nachteile eines Spreizstockes

Nachdem wir nun geklärt haben, was ein Spreizstab ist, kommen wir zum Für und Wider.

Vorteile

  • Durch einen Spreizstock haben Sie immer eine ausgebreitete Liegefläche zur Verfügung.
  • Ein Spreizstab passt optisch hervorragend zur einer Hängematte.
  • Die Befestigungsseile verdrehen sich durch den Stab nicht. So lässt sich die Hängematte viel schneller aufhängen.
  • Er sorgt dafür, dass die Seitenwände sich nicht beim Hineinlegen nach oben biegen und sorgt somit für ein angenehmeres Liegegefühl.

Nachteile

  • Ein Spreizstab macht eine Hängematte etwas teurer.
  • Bei unbehandeltem Holz besteht die Gefahr, dass es bei Nässe aufquillt oder mit der Zeit morsch wird.
  • Bei Spreizstöcken aus Tropenholz ist die Herkunft nicht immer klar. Es kann sich dabei also um Holz aus nicht nachhaltigem Anbau handeln.
  • Durch den Spreizstab ist die Hängematte größer und schwerer. Sie lässt sich damit nicht mehr so einfach transportieren oder lagern.

Fazit

Wie Sie sehen gibt es gute Gründe für und gegen einen Spreizstock. Welche Argumente Sie mehr überzeugen, müssen Sie für sich entscheiden. Es gibt auf jeden Fall eine große Auswahl von Hängematten mit und ohne Spreizstab für jeden Geldbeutel. Nun noch einmal ein Bild, das Ihnen den Unterschied noch einmal deutlich vor Augen führt:

Verschiedene Arten von Hängematten

In diesem Artikel möchten wir Ihnen knapp verschiedene Arten von Hängematten vorstellen. So haben Sie einen besseren Überblick und können sich für Ihr Traummodell entscheiden. Generell wird zwischen Netz-, Tuchhängematten unterschieden. Beide Versionen gibt es außerdem als Stabhängematten.

Netzhängematte

Eine Netzhängematte zeichnet sich – wer hätte es gedacht – durch die Liegefläche aus einem Netz aus. Netzhängematten bestehen aus zu einem Netz aus verschlungenem Baumwollgarn, die nicht miteinander verknotet sind. Der Vorteil dabei ist, dass sich die Liegefläche so ideal an den Körper anpasst. So verteilt sich das Gewicht außerdem gleichmäßig und es kommt am Körper zu keinen Druckstellen. Es muss beim Kauf aber darauf geachtet werden, dass die Fasern dick genug sind, um eben nicht in die Haut zu schneiden. Ein Vorteil dieser Art von Hängematten ist aber, dass sich die Längsseiten beim Hineinliegen automatisch nach oben ziehen und so für ein sicheres Liegen beim Schaukeln sorgen. Ein Herausfallen ist praktisch ausgeschlossen.

Eine Netzhängematte
Hier sieht man eine Netzhängematte ohne Spreizstab.

Tuchhängematte

Tuchhängematten haben ihren Ursprung in der Schifffahrt. Matrosen konnten sich damit einen bequemen und vor allem von Schwingung freien Schlafplatz errichten. Eine Tuchhängematte besteht aus fein gewebten Tüchern, die an den Längsseiten von stabilen Kordeln zusammengehalten wird. Wer hier hineinliegt, wird ebenfalls das Gefühl haben zu „versinken“, da sich die Außenseiten durch die Gewichtseinwirkung auf die Mitte nach oben biegen. Einige Menschen mögen das Gefühl allerdings nicht, da dies ein Enge-Gefühl auslösen kann. Wer also klaustrophobisch veranlagt ist, sollte sich im Zweifel wohl eher für eine Netzhängematte entscheiden. Tuchhängematten haben allerdings den Vorteil, dass sie das Gewicht noch besser gleichmäßig verteilen. Die Last wird hier nämlich nicht nur über die Fäden verteilt, sondern über die gesamte Körper- bzw. Liegefläche.

Eine Tuchhängematte
Dies ist eine Tuchhängematte.

Stabhängematte

Eine Variante beider Versionen ist die Stabhängematte. Ein Spreizstab sorgt bei diesem Modell dafür, dass die Querseiten auseinander gehalten werden. Die Liegefläche kann dann aus Tuch oder Netz bestehen – je nach Modell. Der Vorteil ist, dass sich die Längsseiten nicht so sehr nach oben biegen, wenn man sich hineinlegt. Der Nachteil allerdings ist, dass man dadurch auch leichter herausfallen kann, da der Schutz an den Seiten fehlt. Für welches Modell und für welche Art der Liegefläche Sie sich am Ende entscheiden, müssen Sie nach Abwägung dieser Alternativen herausfinden.

Netzhängematte-mit-Spreizstab
Hier sieht man eine Netzhängematte mit einem Spreizstab, der die Querseiten auseinander drückt.
Tuchhängematte-mit-Spreizstab
Diese Tuchhängematte hat einen Spreizstab.